Archiv

Abschlussveranstaltung im Projekt MIGEMA

Am 13. Oktober 2016 fand die Abschlussveranstaltung im Projekt Migema in Köln statt. Hier (PDF-Datei, 975 KB) finden Sie den Bericht zur Veranstaltung.


Veranstaltung „Workshop Mischarbeit – Chancen und Begrenzung aktiver Mischarbeitsmodelle in den Unternehmen“

Am 13. September 2016 fand der „Workshop Mischarbeit – Chancen und Begrenzung aktiver Mischarbeitsmodelle in den Unternehmen“ in Dresden statt. Hier (PDF-Datei, 905 KB) finden Sie den Bericht zur Veranstaltung.


„Ein Tag der Gruppenkoordinatoren bei den Stadtwerken Osnabrück“

Das Projektteam hat gemeinsam mit den neu eingeführten Gruppenkoordinatoren in Osnabrück einen exemplarischen Tag abgefilmt. Das Ergebnis finden Sie hier:


Branchenbefragung FiTZ

Im Mai 2016 hat das Projektteam, gemeinsam mit der Stuttgarter Straßenbahn AG, eine Branchenbefragung zum Thema Führen in Teilzeit durchgeführt. Angeschrieben wurden dafür 533 Verkehrsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ergebnisse und den Bericht über die Auswertung der Befragung finden Sie hier (PDF-Datei, 941 KB).


3. Projektrundbrief


Im Projekt MIGEMA ist im Mai 2016 der dritte Projektrundbrief erschienen. In diesem Rundbrief finden Sie Informationen zum aktuellen Projektstand und Berichte aus dem 2. und 3. Arbeitskreis „Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen “. Darüber hinaus lesen Sie im Projektrundbrief Interviews mit Inge Heydt (BSAG) und Lars Seiffert (DVB AG). Hier können Sie den Projektrundbrief herunterladen.


Workshop „Arbeiten und Führen in Teilzeit“ am 13. Juni 2016 in Stuttgart

Der Workshop hat das Thema Teilzeit, insbesondere Führen in Teilzeit aus vier unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Es gab Impulsvorträge zu den Themen Führen in Teilzeit als gleitender Übergang in den Ruhestand, einen Erfahrungs­bericht der Personalentwicklerin der SSB, die in Teilzeit führt, sowie einen Erfah­rungsbericht einer „normalen“ Teilzeitkraft. Es wurden die Vorteile, aber auch Herausforderungen, die Führen in Teilzeit birgt, mit den Teilnehmern aus unter­schiedlichen Verkehrsunternehmen in Deutschland und Österreich diskutiert. Insgesamt nimmt das Thema in den Unternehmen nur langsam an Fahrt auf und man muss mit guten Beispielen voran gehen. Ein Best Practice Beispiel lieferte hier ein Vortrag von einer Mitarbeiterin aus der Organisation und Personalentwicklung der Landeshauptstadt Stuttgart. Hier wird schon seit Jahren jede Stelle auch als potentielle Teilzeitstelle ausgeschrieben, egal ob es um Führungstätigkeiten geht oder nicht. Es gibt für jede Stelle einen Analysebogen, der prüft, ob eine Stelle teilzeittauglich ist und mit wie viel Prozent Arbeitszeit sie zu bewältigen ist. Hier arbeiten 29% der weiblichen Führungskräfte in Teilzeit. Insgesamt fand ein reger Austausch zwischen den Referenten und den Teilnehmern statt, der noch durch eine gemeinsame Diskussion zu verschiedenen Leitfragen gefördert wurde. Wir danken allen Teilnehmern für ihre rege Beteiligung und den Referenten für ihre lebhaften und praxisnahen Beiträge.
Veranstaltungsflyer (PDF-Format, 430 KB)


VDV-Akademie-Gesprächsreihe
Digitalisierung im Öffentlichen Verkehr
7. April 2016 in Köln

Das Thema lautet: Unternehmenskultur, HR und der Digitale Wandel
Bei der Digitalisierung verliert der Langsame gegen den Agilen, der Abgeschottete gegen den Vernetzten. Es kann Ängste hervorrufen, wenn Erfahrungen hinterfragt, Datensilos vernetzt und Expertenwissen digitalisiert wird. Trotzdem hat der Aufbruch begonnen: mit Vorstandsunterstützung und Labs, internen Inkubatoren und der ersten Abteilung Digitalisierung im deutschen ÖPNV.
Veranstaltungsankündigung (PDF-Format, 84 KB)


März 2016
Analyse des Laborbetriebshofs in Dresden

Die Dresdener Verkehrsbetriebe haben mehrere Betriebshöfe, wobei einer dieser Betriebshöfe als „Vorzeigebetriebshof“ gilt. Dieser soll als Best Practice Beispiel untersucht werden. Was macht den Betriebshof aus? Wieso sind die Mitarbei­ter/innen hier besonders zufrieden? Wie ist die Informations- und Kommunikationspolitik? Wie sehen die Strukturen aus? Wie sieht die Führung aus? Dabei wird die zentrale Fragestellung verfolgt: Was ist das Erfolgsgeheimnis dieses Betriebs­hofes?
Nach einer Dokumentenanalyse (u.a. Organigramme, Leitfäden) werden Interviews geführt. Desweiteren wird das Projektteam für 1-2 Tage eine Art „Praktikum“ auf dem Betriebshof machen und eine begleitende Beobachtung durch­führen. Lassen sich ggf. Besonderheit in der Arbeit oder im Umgang miteinander feststellen. Es soll dabei eine Art Checkliste entstehen, um so den Vergleich zu anderen Betriebshöfen zu ermöglichen. Daraus werden Handlungsempfeh­lungen resultieren, die berücksichtigen welche Ansätze übertragbar sind und welche nicht.


22. Februar 2016, Köln
Lenkungskreis-Sitzung

Am 22. Februar trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Projektunternehmen, sowie die Projektgruppe, bestehend aus VDV-Akademie und der Prospektiv GmbH, in Köln zur dritten Lenkungskreis-Sitzung im Projekt Migema.
Das Projekt befindet sich seit Juni 2015 nun in der Erprobungs- und Umsetzungsphase, die auf die Analyse- und Konzeptionsphase folgt. Auf der Lenkungskreis-Sitzung wurden die bisherigen Projektaktivitäten und –ergebnisse, sowie noch geplante und durchzuführende Maßnahmen durch die jeweiligen Unternehmen präsentiert.
Die Projektgruppe gab einen Überblick über die übergreifenden Projektaktivitäten. Zum Projektende wird im Projekt Migema ein Leitfaden „Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen“ als zentrales Projektergebnis angefertigt. Die Projektgruppe hat bereits mit der Planung und dem Verfassen der Texte begonnen. Jedes der sechs Projektunternehmen wird ein eigenes Kapitel für den Leitfaden schreiben, in dem die Unternehmen die bei Ihnen durchgeführten Projektaktivitäten skizzieren, die Ausgangslage, Herausforderungen, den Lösungsansatz und die praktische Umsetzung hin zu den erzielten Projektergebnissen.


18.-19. Februar 2016
Tiefeninterview bei der Stuttgarter Straßenbahn AG

Am 18. und 19. Februar 2016 wurden im Rahmen des Teilprojekts „Führen in Teilzeit“ bei der Stuttgarter Straßenbahn AG insgesamt sechs Gesprächsrunden sowohl mit Mitarbeitern als auch mit Führungskräften in Teilzeit durchgeführt.
Bei den Interviews mit den Mitarbeitern wurden die Beweggründe für Teilzeit, die positiven und negativen Effekte von Teilzeit sowohl für die eigene Person als auch das Unternehmen und die Vorgesetzten, Verbesserungsvorschläge und der Trend von Teilzeitarbeit, insbesondere auch in Führungspositionen, erfragt. Von besonderem Interesse war hierbei, ob sich die Führungsarbeit von einem Teilzeitmitarbeiter von der eines Vollzeitmitarbeiters unterscheidet und ob die Teilzeitmit­arbeiter sich trotz reduzierter Anwesenheit noch immer gut betreut fühlten.
Bei den Gesprächen mit den Führungskräften in Teilzeit standen die Strategie der Selbstorganisation mit Vorgesetzten, für sich selbst und mit Kollegen und Mitarbeitern, die positiven und negativen Auswirkungen von Teilzeitarbeit, Chancen und Risiken und die Realisierbarkeit dieses Modells im Fokus.
Auch die Ergebnisse dieser spannenden und aufschlussreichen Interviews werden sich im MIGEMA-Leitfaden wiederfinden und neue Impulse für die Branche bringen.


Februar 2016
Einsatz von Gruppenkoordinatoren

Ab April 2016 wird bei den Stadtwerken Osnabrück ein neues Konzept zur Reduzierung der Leitungsspannen im Fahrdienst erprobt. Das im Projekt entwickelte Konzept soll dabei helfen die Teammanager zu entlasten und damit mehr Zeit für Führungsaufgaben einräumen. Dadurch soll desweiteren auch die Präsens und Erreichbarkeit von Führungskräften bzw. Gruppenkoordinatoren erhöht werden und u.a. ein schnelleres Feedback für die Fahrer ermöglichen. In einem gerade laufenden Auswahlverfahren, in dem die Bewerber u.a. ein Rollenspiel und eine Fallstudie bearbeiten werden, werden fünf Fahrer/innen ausgewählt die künftig 20% ihrer Arbeitszeit (an jeweils einem Tag der Woche) die Aufgaben einer Gruppenkoordinatorin/eines Gruppenkoordinators übernehmen, wie beispielsweise Hilfestellung bei der Einarbeitung neuer Kolleginnen/Kollegen oder die Leitung regelmäßiger Gruppentreffen. Der Prozess wird vom Projektteam evaluiert.


26. Januar 2016
3. Sitzung des MIGEMA Arbeitskreises „Moderne Personalführung“

Die Führungskraft als Kulturträger – dies war die Überschrift der dritten Sitzung des Arbeitskreises „Moderne Personalführung“, bei dem sich erneut Vertreter/innen aus projektinternen und –externen Unternehmen im Januar getroffen haben. Die zentralen Fragestellungen der Sitzung waren wie folgt:

  1. Wie kann ich den Führungskräften von heute die Notwendigkeit von (gemeinsamen) Werten vermitteln?
  2. Wie setze ich Werte in der Führungsarbeit um?
  3. Wie gehe ich mit Führungskräften um, die die Werte nicht leben?
Zunächst einmal wurde gemeinsam festgestellt, dass das „große Plakat“ (stellvertretend für Poster, Broschüren, Briefe etc.) nicht geeignet ist, um die Notwendigkeit und den Nutzen von gemeinsamen Werten zu vermitteln. Werte müssen lebendig und beweglich gehalten werden. Bedeutend ist der Dialog. Gespräche über das Thema Werte bilden den Einstieg in eine fortdauernde Diskussion. Aus dieser muss dann später eine Willensbekundung oder die Formulierung von Unternehmensgrundsätzen folgen.
Für diesen Dialog braucht man Zeit. Vielfach lassen Alltagsroutinen oder übermäßige Anforderungen die Wertediskussion aber in den Hintergrund rücken. Daher spielt auch die Personalbemessung hier eine Rolle – nur mit den nötigen (Personal-)Ressourcen ist eine solche Diskussion überhaupt möglich.
Neben der fehlenden Zeit ist besonders im Fahrdienst die Distanz zwischen Führungskraft und Mitarbeitern ein Problem. Vertrauen spielt bei der Wertediskussion eine bedeutende Rolle. Um die Werte gemeinsam zu leben muss ein gemeinsames Verständnis für Werte vorhanden sein bzw. diskutiert werden.
Um zu erkennen, ob eine Führungskraft gegen die Werte verstößt, empfiehlt es sich „das Ohr am Betrieb zu haben“, d.h. aufmerksam zu sein und sich ebenfalls aktiv Rückmeldungen einzuholen. Auch Mitarbeiterbefragungen können hilfreich sein.
Handelt eine Führungskraft nicht nach den gemeinsamen Werten, ist im schlimmsten Fall eine Kündigung die Konsequenz, da das Einhalten von Werten Teil der Führungsarbeit ist.


Werte, Normen und Unternehmenskulturen
2. MIGEMA-Arbeitskreis „Moderne Personalführung“ am 21. Oktober 2015
Werte ermitteln, Werte entwickeln - unter diesem Leitthema diskutierten Unternehmensvertreter/-innen aus den Projektunternehmen und weitere Verkehrsunternehmen im Rahmen des zweiten Arbeitskreises „Moderne Personalführung“ im Projekt MIGEMA. Dabei wurde intensiv das Zusammenspiel von Werten, Normen, Unternehmenskultur und Führung diskutiert.
Es zeigte sich, dass zunächst ein einheitliches Verständnis des Werte­begriffs geschaffen werden musste und dabei zwischen zweierlei Aus­prägungen von Werten unterschieden werden muss. Humane Grund­werte wie Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit bilden zunächst die Basis für jegliches Handeln. Diese müssen jedoch in „funktionalen“ Werten ausdifferenziert werden, die handhabbarer für Unternehmen und Beschäftigte sind. Die richtigen Werte bilden dabei die Grundlage für eine funktionierende Unternehmenskultur. Die unter­nehmensspezifischen Werte dürfen nicht zu „Worthülsen“ verkommen, sondern müssen im Alltag konkretisiert und vor allem (vor-)gelebt werden.
Als Hilfestellung wurde ein branchenspezifischer Wertebaum (siehe Grafik) entwickelt, der im Rahmen des Projektes kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Welche Werte dies genau sein können, wie diese Werte auch in Führungsinstrumente umgesetzt werden können und wie man mit Wertverstößen umgeht werden Themen der nächsten Arbeitskreissitzungen sein.
MIGEMA - Ausschnitt des Wertebaums aus dem Arbeitskreis
Ausschnitt des Wertebaums aus dem Arbeitskreis


1. Qualifizierungsmodul für Führungskräfte bei der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH


Foto: VDV-Akademie

Am 28. Oktober 2015 fand bei den Göttinger Verkehrsbetrieben die erste von insgesamt drei Führungskräftequalifi­zierungen statt. Michael Karl Heidemann, Redoux Corporate Culture Consultants, führte die Teilnehmer zum Thema „Führungskultur und Unternehmenskultur“ durch den Tag. Um sich dem Gegenstand zu nähern wurde zunächst der Begriff der Kultur definiert. Er leitet sich aus dem lateinischen Wort ‚cultura‘ ab und bedeutet so viel wie „das was man pflegt“. Bezogen auf ein Unternehmen fällt hierunter z.B. die Art und Weise wie miteinander kommuniziert wird, wie Dinge im Unternehmen vorangetrieben werden oder mit Konflikten umgegangen wird.
In dem Workshop widmeten die Teilnehmer sich u.a. der Fragestellung was unter einem Leitbild zu verstehen ist und warum es für ein Unternehmen Sinn ergibt, ein solches zu entwickeln?
Ein Leitbild soll das Handeln in einem Unternehmen bestimmen und verbindlich für alle Beschäftigten sein. Es muss schriftlich fixiert werden. Um Wirkung entfalten zu können, muss ein Leitbild von den Beschäftigten, den Führungskräften sowie der Geschäftsführung verinnerlicht und gelebt werden. Hierzu ist es unerlässlich, dass diese sich immer wieder mit dem Leitbild auseinandersetzen und damit beschäftigen. In immer wieder unterschiedlich zusammengesetzten Mitarbeiterrunden soll der Dialog gesucht werden, um zu klären, was unter den Begriffen und Werten in einem Leitbild zu verstehen ist, um einen Konsens darüber zu erzielen. Idealerweise finden solche Dialogrunden einmal wöchentlich statt. Die Begriffe und Werte gilt es mit konkreten Situationen und Handeln zu verknüpfen, um anhand dieser zu erörtern, was an dem Verhalten in einer bestimmten Situation gut oder schlecht war. Ein Leitbild sollte nicht zu komplex sein und nicht zu viele Werte umfassen, so ist auch gewährleistet, dass alle Mitarbeiter diese kennen, wissen was darunter verstanden wird und sie auch leben.
Argumente für die Entwicklung eines Leitbildes gibt es viele. Zunächst einmal hilft ein Leitbild dabei, allen Beschäftigten im Unternehmen eine Orientierung zu geben und ein Verständnis davon zu entwickeln, was akzeptiertes und nicht akzeptiertes Verhalten ist. Das Leitbild ist eine Art Kompass, an dem sich ausgerichtet werden kann. Um Qualität messbar zu machen, braucht es einen Maßstab, einen Wert, anhand dessen Beurteilungen und Wertungen möglich sind. Es geht um den Entwurf eines Ideals, das Richtungen und Werte vorgeben kann.
Insgesamt gab es an diesem Tag viele fruchtbare Diskussionen und Denkanstöße zum Thema (Führungs-)Leitbild, auf die in den beiden weiteren Qualifizierungsmodulen aufgebaut werden kann. Wir freuen uns schon jetzt auf die weitere Arbeit zu diesem Thema.


7.-9. September 2015
Tiefeninterviews bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG

Vom 7. – 9. September 2015 sind bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG insgesamt 27 Beschäftigte, die in Mischarbeitsarbeitsverhältnissen tätig sind, sowie fünf Führungskräfte in Tiefeninterviews seitens des MIGEMA-Projektteams befragt worden.
In den Interviews wurde umfassend erfragt wie sich das Thema Führung für Beschäftigte in Mischarbeit gestaltet, da Mischarbeiter/innen mit der Besonderheit konfrontiert sind mindestens zwei Führungskräften aus unterschiedlichen Bereichen zugeordnet zu sein. Es wurden Faktoren wie die Motivation der Beschäftigten in Mischarbeit tätig zu werden und die Effekte dessen auf Unternehmen und Beschäftigte erfragt, sowie eine Bewertung dieses Modells durch Führungskräfte und Beschäftigte vorgenommen. Ferner wurde die Organisation und Struktur der Führungsarbeit im Zuge von Mischarbeit erfragt und Chancen und Herausforderungen dieses Modells festgehalten.
Die Ergebnisse und daraus abgeleiteten Empfehlungen aus den Tiefeninterviews werden in den MIGEMA-Leitfaden, der zum Ende des Projekts veröffentlicht wird, einfließen.


2. Projektrundbrief


Im Projekt MIGEMA erscheint im September 2015 der zweite Projektrundbrief. In diesem Rundbrief finden Sie Informationen zum aktuellen Projektstand und können in Interviews mit den Projektunternehmen Anregungen zu Führung im Kontext von Mischarbeit oder der Implementierung eines „Gruppen(leiter)modells“ erhalten. Darüber hinaus enthält der Rundbrief auch einen Bericht aus dem projektübergreifenden Arbeitskreis der zum Thema „Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen“ eingerichtet wurde. Erfahren Sie im Projektrundbrief wie auch Sie an einer der nächsten Arbeitskreissitzungen teilnehmen können. Hier können Sie den Projektrundbrief herunterladen (PDF-Datei, 3,5 MB).


7. VDV-Personalkongress


Gute Führung, Unternehmenskultur und Beschäftigungsfähigkeit in der Arbeitswelt 4.0 – dies sind die Leitthemen des 7. VDV-Personalkongresses, der am 8./9. Oktober in Hamburg stattfindet. Das Projekt MIGEMA wird mit einem Informa­tionsstand präsent sein und den Workshop „Moderne Personalführung“ moderieren. Die im Projekt MIGEMA entstandenen Videoclips zum Thema „Gute Führung“ werden im Rahmen des Kongresses erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Wir laden Sie herzlich ein, uns an unserem Stand zu besuchen. Es erwarten Sie Expertinnen und Experten aus der betrieblichen Praxis, aus Wissenschaft und Forschung, aus Politik und Gewerkschaften mit Best-Practice Beispielen, Plenumsdebatten, Parallelforen, Foyergesprächen - und natürlich Networking.
Das Programm inkl. Anmeldemöglichkeit finden Sie unter Downloads sowie auf der Homepage der VDV-Akademie www.vdv-akademie.de.


August 2015
Videoclips

Im Sommer 2015 hat das Projektteam zwei Videoclips gedreht. Wir standen vor der Aufgabe das Projekt MIGEMA in zwei ca. 3-5 minütigen Clips möglichst gut darzustellen und einen Eindruck vom Projekt und der Projektthematik, nämlich moderner Personalführung in Verkehrsunternehmen, dem Zuschauer zu vermitteln. In den Clips haben wir zwei unterschiedliche Perspektiven eingefangen. Für den ersten Clip haben wir die Geschäftsführer oder Vorstände der Projektunternehmen gebeten zu erzählen, welche Themen in ihrem Unternehmen im Projekt verfolgt werden. Desweiteren erzählen drei weitere Fachleute aus projektexternen Unternehmen, warum sie das Projekt als wertvoll erachten. Im zweiten Clip haben wir die Mitarbeiter aus allen Projektunternehmen gebeten: Beenden Sie den Satz „Gute Führung ist für mich…“. Entstanden ist eine Sammlung verschiedenster Aussagen und Ansichten, die verdeutlichen, wie vielfältig und facettenreich das Thema Führung ist und das man es aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachten muss. Den Link zu den Videoclips finden Sie hier.


23. Juni 2015
Workshop „Die orientierte Führungskraft“

Zur Orientierung der Projektgruppe und der Kolleginnen und Kollegen aus den beteiligten Betrieben veranstaltete die VDV-Akademie am 23. Juni 2015 einen Führungs-Workshop. Michael K. Heidemann, Kulturberater von Redoux Corporate Culture Consultants, begleitete Führungskräfte und Betriebsräte aus den Projektunternehmen durch den Tag.
Wie muss moderne Führung gestaltet sein? Was sind überhaupt die Aufgaben moderner Führung? Und wann ist eine Führungskraft erfolgreich? Diesen Fragen sind „Kulturberater“ Herr Heidemann und die Teilnehmer nachgegangen. Der Konsens: Nur wenn Führung reflektiert und orientiert ist, ist sie in der Lage, die Mitarbeiter/-innen mitzunehmen und zu motivieren.
Alle Menschen haben Eigenschaften, die im betrieblichen Kontext sehr herausfordernd für Führungskräfte sein können. Zum einen ist jeder Mensch anders geprägt und hat seine individuellen Bedürfnisse. Zum anderen sind Menschen (im positiven Sinn) unberechenbar. Denn im Gegensatz zu Maschinen „liefern“ sie bei gleichem Input, abhängig von der Situation oder den handelnden Personen, nicht zwangsläufig denselben Output.
Doch vor welche Aufgaben stellt das eine moderne Führungskraft? Welche Fähigkeiten oder auch Voraussetzungen muss sie mitbringen? Dies wurde im Rahmen des Führungs-Workshops im Projekt MIGEMA diskutiert. Fest steht: Eine Führungskraft kann nur dann anderen Orientierung geben, wenn sie selbst orientiert ist, ihr eigenes Handeln reflektieren kann und ein Bewusstsein für die eigene Führungsrolle entwickelt hat.
Gemeinsam wurde festgestellt, dass hier die sozialen Kompetenzen und die Beziehungsarbeit entscheidend sind. Denn Führungskräfte müssen ihre Mitarbeiter/-innen auf der einen Seite kennen und eine stabile vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Führungskräfte sind stets auch Vorbild und Kulturträger. Eine moderne Führungskraft ist in der Lage, Beziehungen zu managen und zielführend zu gestalten.
Dabei spüren Führungskräfte stets ein Zieldilemma: Sie müssen die Unternehmensinteressen vertreten und gleichzeitig auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter/-innen berücksichtigen. Diesen Konflikt müssen Führungskräfte erkennen, ausbalancieren und nutzen und zwar so, dass sie weder in die Rolle des „Systemagenten“ noch in die des „Klassensprechers“ schlüpfen. Wie betonte es der Moderator so treffend: „Für das Aushalten und Bewältigen dieses Spannungsfeldes werden Führungskräfte bezahlt!“


22. Juni 2015
2. Lenkungskreis-Sitzung

Am 22. Juni 2015 kamen Entscheider und Entscheiderinnen der Projektunternehmen und die Projektgruppe, bestehend aus VDV-Akademie und der Prospektiv GmbH, in Köln zur zweiten Lenkungskreis-Sitzung im Projekt Migema zusammen.
Nach der Analysephase des Projekts, in dem der Ist-Zustand der Projektunternehmen sowie die individuellen Handlungs­bedarfe extrahiert wurden und der darauf folgenden Konzeptionsphase, in der Maßnahmen für jedes Unternehmen ent­wickelt wurden, bildete die Lenkungskreis-Sitzung die Schnittstelle zur kommenden Phase des Projekts – der Erprobungs- und Umsetzungsphase.
Auf diesem zweiten Treffen der Projektverantwortlichen präsentierte jedes Unternehmen die bisherigen Projektaktivitäten und stellte die geplanten Maßnahmen für die Erprobungs- und Umsetzungsphase vor. Das Treffen wurde auch für die gemeinsame Diskussion verschiedener Dokumente und Instrumente genutzt.
Das Projekt Migema nutzt Synergien zu anderen Projekt aus der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ – der Lenkungskreis beschäftigte sich mit fünf identifizierten Führungskulturen, die aus Forschungsergebnissen des Projekts „Forum Gute Führung“ resultierten. Diese werden u.a. bei der Entwicklung von Führungsleitbildern in anderen Projektunternehmen genutzt. Anlehnend an den laufenden Prozess der Einführung eines Gruppenleitermodells, die in einem der Projektunter­nehmen im Rahmen des Projekts initiiert wurde, diskutierte der Lenkungskreis einen von der Projektgruppe erarbeiteten Kriterienkatalog zur Entwicklung von Gruppenleitermodellen. Die Praxiserfahrung der Unternehmensvertreter ergänzt maßgeblich die wissenschaftliche Herangehensweise, so dass der Kriterienkatalog als eines der ersten Ergebnisse für die Abschlusspublikation nutzbar gemacht werden kann.
Die dritte Lenkungskreis-Sitzung im Projekt findet am 22. Februar 2016 statt.


18./19. Mai 2015
Jahrestagung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen


Copyright VDV-Akademie | Martin Kurtenbach

Am 18. und 19. Mai 2015 fand in Köln die Jahrestagung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen statt. Die VDV-Akademie war in diesem Rahmen mit dem Projekt MIGEMA präsent und hat die Gelegenheit genutzt, sich mit den anwesenden Führungskräften aus den Verkehrsunternehmen über moderne Personalführung auszutauschen. Es konnten so einige Impulse für die weitere Projektarbeit aufgenommen und spannende Diskussionen zu diesem Thema geführt werden.


12. Mai 2015
Arbeitskreis „Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen“

Am 12. Mai 2015 führte das Projekt den neu eingerichteten Arbeitskreises „Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen“ durch. Die erste Sitzung fand in Köln statt. die erste Arbeitskreissitzung im Projekt MIGEMA in Köln statt. Der Arbeitskreis wurde zur Unterstützung der laufenden Projektarbeit ins Leben gerufen und hat die Erarbeitung von Thesen zu moderner Personalführung in zum Ziel.
Der Arbeitskreis setzt sich aus der Projektgruppe, den Ansprechpartnern in den Modellbetrieben sowie ein bis zwei weiteren Unternehmensvertretern pro Modellbetrieb aus dem Personalbereich und Betriebsrat, zusammen. Es wurde gemeinsam beschlossen, dass der Arbeitskreis auch für alle Mitgliedsunternehmen der VDV-Akademie geöffnet werden soll.
Die Teilnehmer identifizierten auf ihrem ersten Treffen vier Themenfelder und zentrale Fragestellungen, die in den weiteren Sitzungen bearbeitet werden. Diese Themenfelder sind:

  • Werte entwickeln, Werte umsetzen
  • Die Führungskraft als Kulturträger
  • Neue Führungskultur vs. 150 Jahre Tradition
  • Neue Betreuungsmodelle als Lösung für große Leitungsspannen.
Das Vorgehen in der Arbeit des Arbeitskreises sieht wie folgt aus:

Die nächsten Arbeitskreistreffen finden am 21. Oktober 2015 und am 26. Januar 2016 statt.
Wenn Sie Interesse daran haben, an unseren Arbeitskreissitzungen teilzunehmen und mit uns zu den oben genannten Themen zu diskutieren, wenden Sie sich gerne an die VDV-Akademie, Frau Bianca Gaden, Projektassistenz (gaden@vdv.de I 0221/57979-177).


2. Transfertagung am 27. April 2015

Fokus: Leitungsspannen
Fokus: Familien- und Lebenskonzepte
Fokus: Interkulturelle Perspektive

In drei Diskussionsrunden beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MIGEMA Transfertagung am 27. April 2015 mit Themen aus zwei der Teilprojekte „Führen mit großen Leitungsspannen“ und „Führen in Teilzeit“ sowie dem führungsrelevanten Thema Diversität.
Volkan Baran, Diversity Manager bei den DSW 21, berichtete von seinem, in der Verkehrsbranche bislang einzigartigen Beruf als Diversity Manager. Das Thema Diversität ist vielfältig und beschäftigt sich mit den Unterschieden (der Diversität) von Mitarbeitern im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss, ethnische Herkunft und unterschiedlichen Wertvorstellungen.

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Tanja Stiegeler, Leiterin Stadtbus Fahrbetrieb und Fahrschule der Stadtwerke Osnabrück AG, präsentierte Ansätze zur Einführung eines Gruppen(leiter)modells. Bei den Stadtwerken wird im Rahmen des Projekts ein solches Modell, begleitet und initiiert durch MIGEMA, eingeführt und evaluiert.
Werner Gut, Leiter des Fachbereichs Personaldienste bei den Stuttgarter Straßenbahnen AG, konzipiert für das Projekt und die resultierende Abschlusspublikation den Leitfaden FiTZ – Führen in Teilzeit. Mit Blick auf die Arbeitswelt 2030 stellte Herr Gut Überlegungen zu sich verändernden Lebens- und Arbeitskonzepten an.
Die Vorträge der Redner können Sie im Bereich Downloads herunterladen.


23. Oktober 2014
Lenkungskreis-Sitzung

An der Schnittstelle zwischen Analyse- und Konzeptionsphase kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner zu einer Lenkungskreis-Sitzung zusammen.

Gemeinsam wurden die zentralen Erkenntnisse aus den Dialog-Reihen der Analysephase sowie resultierende Handlungsempfehlungen besprochen. Anschließend verabschiedete der Lenkungskreis die weitere konzeptionelle Planung sowohl für jedes beteiligte Unternehmen, als auch für das Gesamtprojekt MIGEMA.


Erster Projektrundbrief im Oktober 2014 veröffentlicht

Im Projekt MIGEMA haben wir im Oktober 2014 den ersten Projektrundbrief veröffentlicht. Im Rundbrief finden Sie spannende Interviews rund um das Thema Führung, allgemeine Informationen zum Projekt und einem Bericht zur INQA – Initiative Neue Qualität der Arbeit. Hier können Sie den Projektrundbrief als PDF-Datei herunterladen (2,0 MB).


Workshop „Fahrerbetreuungssysteme“ – Ein Bericht

Im Rahmen des Projektes „MIGEMA“ hat das Projektteam gemeinsam mit Praktiker/innen aus fünf großen Verkehrsunternehmen im September 2014 in Köln einen Erfahrungsaustausch über Gruppenmodelle im Fahrdienst durchgeführt. Die Zielsetzung lag darin, die Unterschiede der Systeme sowie deren Stärken und Schwächen zu analysieren, um daraus Rückschlüsse für das weitere Vorgehen in den Projektunternehmen ziehen zu können.
Weiterführende Informationen hierzu entnehmen Sie dem 1. Projektrundbrief (PDF-Format, 2,0 MB)


1. Juli 2014
Auftaktveranstaltung MIGEMA – Ein Resümee

Am 23. Juni 2014 fand in Köln die Auftaktveranstaltung des Projekts MIGEMA - Moderne Personalführung in Verkehrs­unternehmen – wertschöpfend und gesund für Mitarbeiter/-innen, statt.
Wir konnten uns über eine rege Beteiligung von Vertreter/innen der Modellunternehmen des Projekts MIGEMA sowie weiteren Interessierten aus der Branche freuen. Auch seitens der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die das Projekt fachlich begleitet und der Hochschule Niederrhein, die Verlauf und Ergebnisse des Projekts evaluieren wird, nahmen jeweils Vertreter teil.


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Als Einstimmung auf die spätere Arbeit in den Workshops wurden drei anregende und informative Vorträge rund um das Thema Personalführung in Unternehmen geboten. Michael Karl Heidemann (Redoux Corporate Culture Consultant) stellte in seinem Vortrag anhand von Praxisbeispielen aus seiner Tätigkeit als Unternehmensberater vier Thesen zu moderner Personalführung auf:
  1. Moderne Personalführung stellt sich dem Spannungsverhältnis, das an der Schnittstelle System – Individuum entsteht;
  2. Moderne Personalführung stellt sich den Anforderungen, die sich an der Schnittstelle Arbeitgeber – Arbeitnehmer ergeben;
  3. Moderne Personalführung stellt sich der Notwendigkeit der Passung zwischen Mensch – Aufgabe;
  4. Moderne Personalführung stellt sich den Herausforderungen, die sich an der Schnittstelle Unternehmen – Gesellschaft ergeben.

Hans-Jürgen Credé (Personal- und Betriebsvorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe AG) gab den Teilnehmern interessante Einblicke in das Personalmanagement und die Anforderungen an Personalführung bei den Dresdner Verkehrsbetrieben. Dass zwischenzeitlich rd. 50% der Arbeit von Beschäftigten mit Führungsfunktion auch tatsächlich dem Aufgabengebiet Führungshandeln zugeordnet sind, erstaunte positiv.
Anschließend berichtete Andreas Greve (Geschäftsführer nextpractice GmbH) aus dem Projekt „Forum Gute Führung“, das ebenfalls im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert wird. Seine Botschaft zu Führung lautete: „Es geht darum, den Menschen mit auf die Reise zu nehmen“.

Mit neuen Impulsen ausgestattet, starteten wir in die drei Workshops zu den Themen:
1) Führung in Teilzeit - geht das?
2) Nähe führt – Das Spannungsfeld von Nähe und Distanz bei großen Führungsspannen
3) „Meine Führung ist, wie ich sie mir vorstelle“ – Anforderungen an wirksame Führung heute.

Der erste Workshop wurde durch einen Impulsvortrag von Stephan Klucken bereichert, der seit zwei Jahren als Geschäftsführer in Teilzeit bei der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr arbeitet. Hier wurde über die Hemmnisse und Herausforderungen von Führungskräften in Teilzeit debattiert. Auch über die damit zusammenhängenden positiven Effekte für die eigene Person und das Unternehmen wurde gesprochen.

Der zweite Workshop diskutierte die Vor- und Nachteile von Führungs-Nähe und Führungs-Distanz. Einigkeit bestand darin, dass Distanz nicht zwangsläufig immer als negativ und Nähe als positiv wahrgenommen wird und interpretiert werden muss, sondern beide Seiten ihr Für und Wider haben. Im Kern geht es letztlich immer um die Wirksamkeit von Führung, für das das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Führungskraft mitentscheidend ist.

Im dritten Workshop wurde über die Anforderungen und Herausforderungen, die heute an eine „gute Führungskraft“ gestellt werden, diskutiert. Das Ingenieurmodell von Führung „Höher, schneller, weiter“ hat sich überlebt. Heute geht es u.a. darum, als Führungskraft Empathie zu leben, den Mitarbeiter/innen zuzuhören und sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst zu sein, Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit Beschäftigten zu praktizieren und sich selbst und sein Handeln kritisch zu reflektieren. Dies alles muss auf einer klaren Basis von Werten, Aufgaben und passendem Führungswerkzeug erfolgen.

Es war ein spannender und gelungener Auftakt zu unserem Projekt! Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung im Herbst und hoffen, viele Teilnehmer/innen begrüßen zu können.


Auftaktveranstaltung des Projekts:
Moderne Personalführung in Verkehrsunternehmen am 23. Juni 2014 in Köln, 11.00 – 16.00 Uhr

Die Auftaktveranstaltung richtet sich an die beteiligten Projektunternehmen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit in der Nahverkehrsbranche und darüber hinaus. Vorstände und Geschäftsführer, Führungskräfte aller Unternehmensebenen, Personalmanager, Verantwortliche für die betriebliche Aus- und Weiterbildung und Betriebs- und Personalräte sollen sich angesprochen fühlen.
Den Flyer zur Auftaktveranstaltung können Sie hier herunterladen (PDF-Format, 842 KB).

Im Rahmen des Projekts sind verschiedene weitere Transferveranstaltungen und Workshops geplant.
  • Mehrere Workshops im Rahmen der Werkstatt "Demografie und Beschäftigung": November 2014 und Mai 2016
  • Mehrere Transfertagungen: März 2015 und Oktober 2015
  • Projektabschlussveranstaltung: September 2016


Foto: Dresdner Verkehrsbetriebe AG


22. Mai 2014
Auftaktveranstaltung am 23. Juni 2014 in Köln

Am 23. Juni 2014 findet die Auftaktveranstaltung zum Projekt MIGEMA in Köln statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, einen Tag lang mit uns Sachstände und Perspektiven moderner Personalführung in der Branche zu diskutieren. Alle weiteren Informationen zu Programm, Zeit und Ort entnehmen Sie dem Flyer zur Auftaktveranstaltung (PDF-Format, 842 KB).


25. April 2014
Betriebliche KickOff-Veranstaltungen und Beginn der Analysephase

Die betrieblichen Kick-off-Veranstaltungen haben nun bei allen der sechs Modellbetriebe im Projekt MIGEMA statt­gefunden. Es konnten konkrete Erkenntnisse über den Handlungsbedarf und die Erwartungen der einzelnen Unter­nehmen an das Projekt gewonnen werden. Gemeinsam wurden interessante Ansatzpunkte für die weitere Projekt­arbeit herausgearbeitet, die es in der nun folgenden Analysephase aufzugreifen gilt.
Die genaue Durchführung der Analysephase, die bis September 2014 andauern wird, wurde ebenfalls auf den KickOffs besprochen und abgestimmt. Dabei fiel die Wahl der Erhebungsart auf die Methode des Dialogs. Dialoge bieten die Möglichkeit, mit den Teilnehmenden interaktiv und intensiv am Thema Führung zu arbeiten und gemein­schaftlich Lö­sungswege und neue Ideen zu generieren. In den kommenden Monaten werden die VDV-Akademie und Prospektiv GmbH Dialoge mit Führungskräften, Geschäftsführung, Mitarbeitern und Betriebsräten zur aktuellen Führungssituation und den Teilprojekten der Unternehmen - Führen auf Distanz, Führen mit großen Leitungsspannen und Führen in Teil­zeit - realisieren.


KickOff-Sitzungen am 17. Januar und 3. Februar 2014

Die VDV-Akademie startete mit zwei KickOff-Sitzun­gen ihr neues Projekt MIGEMA. Dazu traf sich das Projektteam um den VDV-Akademie e.V. und die Prospektiv GmbH am 17. Januar mit der Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Stadtwerke Osnabrück AG und der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH, sowie am 03. Februar mit der Bremer Straßenbahn AG, Göttinger Ver­kehrsbetriebe GmbH und der Kraftver­kehrsge­sellschaft Hameln mbH. Die KickOffs gaben einen Überblick über die Projektthemen, den Projekt­rahmen sowie die Organisatorischen Anforderungen. Desweiteren wurde durch eine vorab getätigte Abfrage allen Beteiligten ein Eindruck vermittelt, in welchen Bereichen die verschiedenen Verkehrs­unternehmen Verbesserungsbedarf im eigenen Betrieb sehen und welche Ziele sie im Speziellen durch die Projekt­arbeit erreichen wollen. Bis Ende März finden in den einzelnen Unternehmen die betrieb­lichen KickOffs statt.